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Mindful baking - Rüblikuchen & Zucker

Heute hab ich mich mal im Backen versucht, obwohl ich grundsätzlich viel lieber koche :) Das liegt wohl daran, dass ich herzhafte Speisen immer bevorzuge aber ab und zu da packt mich doch die Lust. Da ich versuche, mich grösstenteils gesund und natürlich zu ernähren, hab ich mich für den Kuchen auch auf die Suche nach einem natürlichen Rezept gemacht. Natürlich heisst für mich, frische Zutaten zu verwenden, die meinem Körper gut tun. Dazu gehört es, auf Industriezucker zu verzichten. Mehl gab es auch nicht in dem Karottenkuchen (oder Rüblikuchen hier in der Schweiz) aber lecker war er alle Mal!

 

Bevor es zum Rezept geht, möchte ich gerne noch erzählen, weshalb Industriezucker so schlecht ist und ob ich wirklich ohne ihn lebe. Zuerst mal zum zweiten Punkt: Nein. Ich esse auch Zucker. Zucker ist zum einen in fast allem drin und wenn du im Restaurant isst, ist sicher auch dort in dem gesündesten Essen Zucker versteckt. Zum anderen nasche ich auch mal gerne ein Stück Schokolade. Es geht aber wie bei allem im Leben um die Balance. Zuviel Zucker ist ungesund und nachdem er fast überall drin ist, versuche ich ihn in selbstgekochten und gebackenen Speisen zu vermeiden. 

Wenn ich hier von Zucker spreche, dann geht es um Industriezucker. Es gibt auch natürlichen Zucker, dieser kommt in Früchten, Gemüsen und Getreiden vor. Diesen Zucker kann unser Körper gut verarbeiten, denn das macht er seit Jahrtausenden. Alles was industriell hergestellt ist, braucht unser Körper an sich nicht. Der Unterschied liegt hier in der Anzahl der Zuckermoleküle. Industriezucker ist Einfachzucker oder Zweifachzucker (ein oder zwei Moleküle). Dieser kommt in der Natur so nicht isoliert vor. Es gibt zwar Zweifachzucker in der Natur (zB Laktose - Milchzucker) aber da ist er nicht isoliert sondern ja in der Milch. Die Natur kennt hauptsächlich Mehrfachzucker und der Körper weiss genau, wie er diese aufspaltet und verwertet. Vorsicht: Honig, Agavendicksaft, Ahornsirup etc. sind Zweifachzucker. Sie bestehen aus Fructose und und Glucose, genau wie Haushaltszucker. Sie bringen aber noch andere Nährstoffe mit, wie Mineralstoffe oder Vitamine. Purer Haushaltszucker hat nichts drin ausser eben Zucker. Daher würde ich immer wenn möglich zu einem dieser Produkte greifen, anstatt zu Haushaltszucker. Agavendicksaft als Alternative ist teilweise umstritten, da er sehr viel Fructose enthält, die als schädlich gesehen wird. Zum Backen eignet sich Ahornsirup recht gut. 

 

Zum Rezept:

  • 400 Gramm klein gehobelte Karotten
  • 250 Gramm Mandeln, 200 Gramm Haselnüsse (beides gemahlen)
  • 6 Eier
  • Etwas abgerieben Orangenschale
  • 250 Gramm Süssungsmittel (Zucker, Ahornsirup, Agavendicksaft) - vom Ahornsirup tendeziell etwas mehr, vom Agavendicksaft etwas weniger
  • 2 Esslöffel frischen Zitronensaft
  • 1 Teelöffel Backpulver
  • 50 ml Öl
  • Kokosöl & Mandelmehl für die Form

 

 

- Ofen auf 175 Grad vorheizen. Die Form mit Kokosöl ausfetten und mit etwas Mandelmehr bestreuen (normales Mehl geht auch). 

- Klein gehobelte Karotten mit Orangenschale, Mandeln und Haselnüssen vermischen und Backpulver dazugeben.

- Eier trennen. Eigelb mit Süssungsmitteln schlagen. Öl, Karottenmischung und Zitronensaft dazugeben. Eiweiss mit etwas Salz steif schlagen und vorsichtig unterheben.

- Alles in die Form füllen und für ca. 50 Minuten backen

 

 

 

Guten Appetit und schön achtsam geniessen :)

 

Deine Kristina

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Kristina von Fuchs

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