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Podcast #19 Wunder in unserem Leben, wieso ich wieder an sie glaube und wieso ich lange nicht mehr daran geglaubt habe

Zuallererst möchte ich gerne sagen, dass ich eigentlich nicht wirklich an Wunder glaube. Oder habe. Ich fand zwar immer schon die Idee von Wundern toll, habe aber immer gedacht mir ist einfach noch nie ein richtiges Wunder begegnet und daher gäbe es sie nicht. Wenn du mir schon etwas länger folgst, dann weißt du, dass ich gerne vieles wissenschaftlich erkläre. Wenn ich etwas neues erfahre, mache ich mich auf die Suche nach verschiedensten Aussagen, Theorien und Beweisen. Und wenn ich das alles gefunden habe heisse ich etwas für gut. Wenn nicht, habe ich so meine Zweifel. Das war aber nicht immer so in meinem Leben.

 

 

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Als ich jünger war, habe ich sehr wohl an Wunder geglaubt. Ich habe sogar an Magie geglaubt, ich habe mit meiner Mama früher immer gerne schon „gezaubert“. Wir haben gemeinsam Rituale durchgeführt, haben Tarotkarten gelegt oder gependelt. Das war für mich faszinierend. Ich habe sogar mal im Jugendalter eine Reiki Ausbildung gemacht und damit sogar eine unglaubliche Erfahrung gemacht, die für mich an ein Wunder grenzt. 

 

Und trotzdem bin ich an diesem Punkt in meinem Leben angekommen, an dem ich nicht mehr an Wunder glaubte. Wie kam ich da hin?

 

Ich denke viele äussere Einflüsse, die Medien, die Literatur und mein Studium haben dazu beigetragen. Aber am allermeisten sicher ich selbst. Denn wenn ich weiterhin an Wunder geglaubt hätte, hätte mich nichts von Aussen beeinflussen können. So war es nun aber mal und ich habe mich an Erklärungen und Wissenschaft geklammert, denn wenn es einen guten Beweis gibt, muss ich nicht glauben sondern kann mich auf etwas verlassen, was jemand anderes überprüft hat.

 

Vorletzte Woche war ich nun in meinem Retreat, in der Provence, ein Persönlichkeitsretreat geleitet unter schamanischer Tradition. Geleitet von einer unglaublich beeindruckenden Frau, die für mich eine magische Ausstrahlung hat und eine Weisheit, die mich in den Bann zieht. Und dank dieser Woche glaube ich nun wieder an Wunder. Oder ich habe mich wieder erinnert, an meinen Ursprung, meinen Kern.

 

Wie kam es nun dazu? Nun zum einen habe ich einige Wunder selbst miterlebt. Und zum anderen haben wir einige Reisen (gedanklich unter Trance) in unsere Seele gemacht, und abgespaltene Seelenteile wieder integriert. Und da hab ich schon so einige in meinem Leben abgespalten. Wieso machen wir das? Wenn wir verletzt werden oder Schmerz empfinden auch wenn es keine schlimme Situation war, dann möchte unsere Seele diesen Schmerz nicht mehr empfinden und trennt sich von diesem Teil unserer Seele. Leider geht damit auch der Teil der Seele abhanden, der unser Ursprung ist, bedingungslose Liebe. Und auf die Suche nach diesen Teilen haben wir uns gemacht. Ich denke das hat zum einen einen riesigen Anteil an meinem neuen oder wiederentdeckten Glauben aber wie oben genannt auch die Wunder, die ich erleben durfte und gerne mit dir teilen möchte.

 

Möchtest du auch einmal deine Trance Reise erleben? Dann melde dich bei mir. 

 

 

1. Mein Totemtier

 

Was ist ein Totemtier? Vielleicht hast du schon mal den Ausdruck Krafttier gehört? Das ist etwas ähnliches. Während ein Krafttier immer mal wieder je nach Situation ausgewählt werden kann, heisst es im Schamanismus, jeder von uns habe ein Totemtier, ein Tier das unsere Seele widerspiegelt und in dem sich Eigenschaften von uns wiederfinden. Das kommt daher, dass wie alle eins sind. Wir sind alle in der Evolution entstanden aus Pflanzen, dann Tieren und dann Menschen und der Schamanismus sagt, all diese Teile sind heute auch noch in uns und wir sind mit allen untrennlich verbunden. Wunderschön wie ich finde. Nun, ich habe in dieser Woche mein Totemtier gefunden, oder es hat sich mit enthüllt. Auf einer unserer Trancereisen ist mir mein Esel begegnet. Ich muss dazu sagen, ich habe keinen riesigen Bezug zu Tieren da ich leider schon immer eine Tierhaarallergie habe, daher war ich super gespannt, welches Tier sich mir wohl zeigen würde. Und da war auf einmal ein Esel. Ich wusste erst nicht so richtig was damit anzufangen – was hat er für Eigenschaften? Ich wusste nur er trägt oft viel und manchmal sagt man dumm wie ein Esel. Als ich mich dann etwas damit befasst habe war ich aber ganz in den Bann gezogen von den Eigenschaften des Esels, der  Ruhe, Kraft und Gutmut mit sich bringt und mit seinen grossen Ohren viel aufnimmt ☺ Und was nun das Wunder an dem Ganzen war, war dass am Morgen nach dieser Offenbarung auf einmal ein Esel neben meinem kleinen Häuschen stand. Wir hatten alle recht verstreute Häuschen und waren mitten in den Bergen, kein Ort weit und breit. Und auf einmal war er da. Und er begrüsste mich jeden Morgen. Du siehst ihn oben auf dem Bild, falls du es mir nicht glaubst!

 

2. Meine Uhr

 

Als ich ankam, hatte noch viele Gedanken von zu Hause bei mir. Die Arbeit, der Podcast, mein Blog, die Coaching Ausbildung und so weiter. Und dann steh ich am ersten Morgen auf und was passiert? Meine Uhr bleibt stehen. Ich dachte das gibt’s doch nicht, so alt ist sie nicht. Nach 1-2 Stunden merke ich sie geht wieder aber auf einmal viiiiiel langsamer. Ich muss lachen. Ich lege meine Uhr ab und lebe nun in den Tag hinein. Langsam, gemütlich und ohne Zeit. Als ich zu Hause ankam, ging die Uhr wieder – ist das nicht seltsam?

 

 

3. Aura Chirurgie

 

Eine unserer Coaches dort hat mit uns an einem Nachmittag eine Chakra Chirurgie Session durchgeführt. Die Idee dahinter ist, dass wir unsere Krankheiten und Verletzungen nicht nur im Körper sondern auch in unserer Aura festgesetzt sind. Ich konnte auch das zuerst nicht so richtig glauben, bis ich mit eigenen Augen sehen durfte, wie sie Verletzungen entfernt hat aus Stellen, an denen es tatsächlich Krankheiten und Verletzungen gab und die behandelte Person mit geschlossenen Augen sagen konnte, wo ihr nun etwas entfernt wurde. Auch am eigenen Leib durfte ich erfahren, wie mir etwas aus dem Magen entfernt wurde, dort wo meine Schwachstelle ist und du vielleicht weisst dass ich eine schlimme Magenschleimhautentzündung hatte. Mit geschlossenen Augen wusste ich, wo sie mich "operierte". Spätestens da war mein innerer Zweifler ganz still.

 

 

4. Die Wunder in mir

 

Während dieser Woche durfte ich einige innere Wunder miterleben. Wie alte Verletzungen sich gemeldet haben, wie ich diese heile durfte, wie ich bedingungslose Liebe spüren durfte. Ich kann dir hierzu gar nicht viel sagen, denn dies war eine Erfahrungssache, die ich mit Worten nicht beschreiben kann. Nur so viel, wir sind voller Wunder. 

 

 

5. Das Wunder des Lebens

 

Die Natur ist ein Wunder, unser Körper ist ein Wunder. Unser Geist und unsere Seele. Die Wissenschaft ist fabelhaft und es ist unglaublich, was schon alles entdeckt und erforscht wurde. Doch mir wurde jetzt mehr als je klar, dass dies nur einen minimal kleinen Teil unserer Welt umfasst. All die anderen Dinge erfahren wir, und unsere Erfahrung alleine ist Beweis genug.

 

 

Mögest du heute durch dein Leben gehen und all die Wunder sehen, von denen wir tagtäglich umgeben sind.

 

 

 

Be happy & stay mindful - deine Kristina

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