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Die 10 häufigsten Stress-bedingten Beschwerden

 

Wer hat nicht mal Kopfschmerzen, Rückenschmerzen oder Verdauungsprobleme? Diese Beschwerden gehören in unserer Gesellschaft einfach zum normalen Leben dazu. Der Arzt kann meist nichts dagegen machen und es legt sich eventuell auch wieder.

 

Was aber, wenn die beschwerden nicht mehr weg gehen oder immer wieder kommen?

 

Dann ist es an der Zeit, sich darüber Gedanken zu machen, woher sie denn wirklich kommen. Wenn die Kopfschmerzen nicht durch zu viel Alkohol am Vorabend, die Rückenschmerzen nicht durch eine falsche Bewegung oder die Magen-/Darmbeschwerden nicht durch ständigen Fast-Food bedingt sind, dann kann oft eine andere Ursache dahinter stecken.

 

Stress

 

Was ist Stress und wie verursacht er diese Beschwerden? Welche Beschwerden können typischerweise Stress-bedingt sein? Wenn du mehr darüber wissen willst, was Stress genau ist und wie er entsteht, schaue doch auch mal in meinen Artikel zum Thema. Hier eine kleine Zusammenfassung:

 

Stress entsteht immer dann, wenn unsere Ressourcen nicht ausreichen, um mit einer Situation umzugehen. Man kann auch sagen, es ist einfach eine Übererregung von Emotionen.

 

Das kann im Job vieles sein:

  • Die tausend E-Mails die herein flattern
  • Der Chef, der jetzt sofort etwas von uns geliefert haben möchte
  • Die Kollegen, die uns einfach nicht unterstützen
  • Der ständige Perfektionismus in uns

Eine richtige physische Bedrohung gibt es da zwar nicht, wir sind trotzdem im Schnitt ca. 150 Mal am Tag gestresst. Das Problem ist, dieser Self-Made-Stress ist keine wirkliche Bedrohung und daher bleibt das Stress-Level aufrecht, auch wenn wir es gar nicht bräuchten.

 

Und wenn der stress nicht mehr weg geht...

 

Dann passieren einige ungesunde Dinge im Körper:

  • Das Stresshormon Cortisol bleibt präsent. An sich ist Cortisol kein „schlechtes“ Hormon, jeder hat es, gerade am Morgen hilft es uns, aus dem Bett zu kommen. Es wollte aber im Laufe des Tages wieder abgebaut werden, damit wir am Abend genug Melatonin, das Schlafhormon produzieren können. Wird es nicht abgebaut, können wir auch nicht viel Melatonin haben, denn Cortisol unterdrückt die Entstehung von Melatonin. Die Folgen sind Schlafprobleme.
  • Blutzucker & Fett wird freigesetzt bei Stress, passiert das dauerhaft steigt das Diabetesrisiko und das Risiko an einem Herzinfarkt zu leiden, weil wir das Fett & den Zucker nicht verbrauchen um wie in einer echten Gefahrensituation davonzulaufen oder zu kämpfen.

  • Muskelanspannung bei Stress – die Muskeln entspannen nicht mehr und es kommt vermehrt zu Verspannungen, Rückenschmerzen
  • Immunsystem ist im Überlebensmodul und man wird anfälliger für Infektionskrankheiten, zudem kann es zu Hautproblemen und Entzündungen kommen

  • Das Verdauungssystem wird unter Stress temporär heruntergefahren und es kann somit zu Verdauungsbeschwerden kommen.

Und vieles mehr...

 

Das sind die 10 häufigsten Stress-bedingten Erkrankungen

  1. Bluthochdruck
  2. Verstopfung, Blähungen
  3. Magenschleimhautentzündung
  4. Rückenschmerzen
  5. Erhöhte Anfälligkeit von Infekten
  6. Asthma
  7. Hauterkrankungen
  8. Tinnitus 
  9. Depressionen
  10. Erschöpfungs-Zustände und Burnout

Was tun, wenn du eine dieser Beschwerden hast?

 

Zunächst sollte man natürlich abklären, ob nicht eine andere Krankheit dahinter steckt. Wenn der Arzt nichts findet und du merkst, dass du viel Stress hast, dann kann es gut sein, dass dieser für deine Krankheit verantwortlich ist. Jetzt gilt es, den Stress zu reduzieren.

 

Also....

 

1. Hast du viel Stress? Mache dazu gerne meinen Stress-Test.

2. Ja? Dann überlege dir, wie du ihn reduzieren kannst. Melde dich gerne für ein erstes Vorgespräch bei mir oder trage dich in die Warteliste für den Online Kurs StressLess ein, in dem wir uns genau mit diesem Thema beschäftigen und du für dich Strategien entwickeln kannst, deinen Stress akut und dauerhaft zu reduzieren.

 

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