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Übung zur achtsamen Wahrnehmung in einem Konflikt oder schwierigen Situation

 

"Der Unterschied, zwischen dem, was ist, und dem, was wir wahrnehmen, ist die Quelle aller Leiden" - Dalai Lama.

 

Passend zur Podcast Folge dieser Woche, in der ich dir die Prinzipien der achtsamen Wahrnehmung und der Wahrnehmungspsychologie erläutere, möchte ich dir eine ganz konkrete Übung an die Hand geben, die dir helfen kann in einer schwierigen Situation oder in einem Konflikt wieder achtsamer die gesamte Situation zu betrachten.

 

Ich empfehle dir, dir etwas Zeit zu nehmen und einen Zettel und Stift zur Hand zu nehmen. Du kannst die Fragen auch in eine Meditation aufnehmen. 

  

1. Wie sieht die Situation für mich aus?

Schreib einfach alles auf, was du darüber denkst. Du kannst gerne in Bildern und auch Übertreibungen sprechen. Einfach alles raus lassen, so komisch dir das auch vorkommt. Denke dabei auch daran, deine Gefühle und Gedanken aufzuschreiben. Das kann alles total übertrieben und dramatisch sein, im Stil von:

 

"Immer passiert das....", "Es ist so typisch, dass...", "Ich bin so doof....", "Keiner mag mich...."

 

Denke nicht daran wie es klingt sondern bringe mal zu Papier was so alles in deinem Kopf vorgeht.

 

Ich finde das immer schon eindrücklich, das wirklich in schwarz auf weiss vor mit zu sehen, im Kopf denkt man es doch viel eher. Meist kommt es mir dann echt ein bisschen lächerlich vor es so vor mir zu sehen - das löst oft schon einiges auf :)

 

2. Kann ich 100% sagen, dass ich Recht habe?

Versuche nun mal logisch zu argumentieren. Kann es wirklich sein, dass das so stimmt? Zum Beispiel: Keiner mag mich. Kann ich das wissenschaftlich irgendwie beweisen? Hab ich alle gefragt? Haben mir das alle so gesagt? Wenn du dich etwas mehr mit diesen Aussagen beschäftigst, dann wird dir oft schnell klar, dass es nicht unbedingt der Wahrheit entspricht sondern das nur deine eigene Wahrnehmung ist.

 

 

3. Wie würde die Situation für einen Aussenstehenden aussehen?

Versuche nun, so objektiv wie möglich das Geschehene zu beschreiben. Dazu gehören nur Fakten, Dinge die du zu 100% bezeugen kannst und die jeder andere auch so sehen würde. Das rückt oft die Situation wieder in das richtige Licht.

 

 

4. (Wenn eine 2. Person beteiligt ist) Wie könnte die Situation für den Anderen aussehen?

Versuche dich nun in dein Gegenüber einzufühlen. Wie könnte er die Situation wahrgenommen haben? Was könnte er/sie für Gefühle und Gedanken haben? Dies schult dein Mitgefühl und öffnet den Tunnelblick deiner Wahrnehmung. Wenn dir das schwerfällt, ist jetzt ein guter Zeitpunkt für eine Meditation - versuche doch mal die Meditation zum ändern deines Blickwinkels.

 

 

Ich hoffe diese 4 Schritte helfen dir, wieder achtsamer deine Welt wahrzunehmen.

 

 

 

Alles Liebe - deine Kristina

 

 

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