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Meine Morgenroutine und wie ein idealer Morgen aussehen könnte

 

Denkst du es macht nicht viel aus, wie du deinen Morgen gestaltest? Das ist nur eine kleine Alltäglichkeit? Ich sehe das anders, ich würde sagen, meine Morgenroutine ist einer der grössten Schritte auf meinem Weg zu mehr Achtsamkeit und Frieden gewesen. Heute möchte ich dir davon erzählen. In diesem Artikel erfährst du, wie mein Morgen normalerweise so aussieht, wieso ich so ein Fan einer Morgenroutine bin und was das in meinem Leben verändert hat und es gibt wissenschaftliche Facts, wie dein idealer Morgen aussehen könnte von A-Z also von „Aufstehen“ bis „was es Zum Frühstück“ geben sollte. Das alles natürlich auch für Vielbeschäftigte, die nicht viel Zeit haben in der Früh.

 

Es gibt zahlreiche Bücher und Artikel zu dem Thema Morgenroutine. Viele dieser haben erfolgreiche Menschen auf der ganzen Welt untersucht und festgestellt, dass sie eines gemeinsam haben. Eine feste Morgenroutine. 

 

Eine Studie des Biologen Christopher Randler aus 2008 hat herausgefunden, das „Morgenleute“ mehr Erfolg im Business haben. Sie sind proaktiver, haben eine bessere Performance und  fühlen sich allgemein mehr in der Verantwortung um Dinge in ihrem Leben geschehen zu lassen.

 

Für jeden sieht diese Morgenroutine anders aus aber es gibt immer eine feste Abfolge von verschiedenen Elementen. Wieso ist das gut? Also zum einen mag der Mensch Routinen, wir sind Gewohnheitstiere und wenn du am Morgen immer die gleichen Dinge tust, dann wird das irgendwann ein Automatismus und du musst nicht mehr viel nachdenken, das mögen wir Menschen. Zum anderen sollen diese Dinge ja alle positive Effekte auf unser Leben haben und wenn wir sie schon am Morgen machen, stellen wir uns positiv auf den Tag ein. Wenn man diese Dinge alle gerne mag, dann steht man auch 10 Mal lieber auf und das auch gerne schon vor dem Wecker oder zumindest dem Snooze Alarm, da man sich auf seinen Tag freut. Und so soll es ja sein oder?

 

Ist aber nicht so für die meisten von uns. Es war für mich früher auch nicht so. Wenn ich an meinen Morgen von ca. 3 Jahren denke, dann sah der so aus: Wecker klingelt um 7h00. Snooze. Snooze. Kaffee im Bett während ich meine E-Mails checke. Springen aus den Bett, schnell fertig machen, zur Arbeit hetzen. Wie habe ich da meinen Tag in der Arbeit gestartet?

 

Gestresst, unentspannt, vielleicht sogar schon genervt. Super Start.

 

 

Wie sieht mein Morgen heute aus?

 

5h45 Wecker klingelt. Ich stehe auf, gehe ins Bad. Fange an mit meiner Reinigung. Zunge wird geschabt mit einem Ayurvedischen Zungenschaber. Gesicht gewaschen mit kaltem Wasser zum aufwachen. Ich koche mir Ingwerwasser und trinke dieses.

 

6h00 Meditation – entweder geführt oder in Stille

 

6h15 Yoga oder Morgenworkout

 

6h45 Duschen, fertig machen

 

7h15 Morning journaling & Frühstück oder Frühstück vorbereiten wenn ich nicht hungrig bin

 

7h45 Ich gehe aus dem Haus oder starte Meine Arbeit, manchmal erst um 8h00 wenn ich noch Mittagessen vorbereite oder andere kleine Dinge zu tun habe oder nochmal kurz mit meinem Mann quatschen oder kuscheln möchte ☺

 

Wenn ich unterwegs bin, höre ich noch Musik, Hörbücher oder Podcasts.

 

 

Wie starte ich jetzt? Glücklich. Motiviert. Zufrieden. Positiv. 

 

Ich denke das macht für dich jetzt wahrscheinlich schon Sinn so aber mal gleich vorweg, jeder sollte seine Routine so gestalten wie es in dein Leben passt. Jedes Leben ist anders und jeder mag auch was anderes. Daher nimm dir doch Zeit, zu überlegen wie deine Routine aussehen könnte. Ich möchte dir aber ein paar Tipps und auch Facts zu den verschiedenen Themen geben, die oft Teil einer Routine sind und du kannst dir aussuchen, was für dich passt.

 

 

1. Mit oder ohne Wecker?

Stell dir einen Wecker wenn du ihn brauchst. Snooze nicht. Studien zeigen, dass Snoozen uns müder macht und somit kontraproduktiv ist. Es ist als würde man einen Automotor im Stand weiterlaufen lassen. Das verbraucht nur unnötig Energie und bringt einen nicht vom Fleck. Und glaub mir, jeder kann beim ersten Klingeln aufstehen, ich hab das auch geschafft. Mach es ein paarmal und es wird ganz normal. Oder such dir einen Wecker ohne Snooze Funktion ☺

 

Was mir immer hilft ist nicht komplette Dunkelheit im Zimmer, da dann unser Biorhythmus sich aufs Aufstehen einstellt. Wenn das bei dir nicht geht oder du es nicht magst, gibt es tolle Lichtwecker die dir helfen können.

 

 

2. Reinigung

Den Körper reinigen

Ich finde, nach dem Schlaf und dem langen Liegen ist es wunderbar, sich von Innen und Außen zu reinigen. Ich orientiere mich dort an den Tipps des Ayurveda. Ich schabe meine Zunge mit einem Zungenschaber ab. Glaub mir wenn du siehst was da alles runterkommt machst du das von nun an ständig. Dann kurz das Gesicht abwaschen das weckt auf und dann den Körper von Innen reinigen mit warmem Wasser. Nicht zu heiss sondern eher Zimmertemperatur oder lauwarm. Ich koche dafür Wasser auf und mische es mit etwas kaltem Wasser. Wenn du magst kannst du Ingwer oder Zitrone reintun, das reinigt noch doppelt.

 

Warum tut man das? Du weckst damit deinen Körper und dein Gehirn auf.

 

Vorteile sind wissenschaftlich gesehen:

  • vermehrter Sauerstofffluss und Muskelproduktion
  • Dein Metabolismus startet und du bist dauerhaft schlanker
  • Du reinigst dich von Giftstoffen
  • Dein Gehirn funktioniert besser

 

Den Geist reinigen

Wenn du mich kennst, weißt du wie sehr ich Meditationen liebe. Ich meditiere jeden Morgen. Nicht lange, 10-15 Minuten. Je nach Laune mit Anleitung (dazu gibt es im Podcast total viele Meditationen) oder oft auch in Stille. Für allgemeine Vorteile der Meditation auf unsere Gesundheit und unser Leben schaue doch in diesen Artikel – dort gibt es alle Infos über das Thema Meditation. 

 

 

3. Den Körper aufwecken

Sport in der Früh weckt auf, boosted die Energie und für alle die auf ihre Linie achten, regt die Fettverbrennung doppelt an. Es gibt Studien, die zeigen, dass Leute die morgens Sport machen durchschnittlich schlanker sind. Wenn du das Ganz noch draussen machst, hilfst du deinem Körper durch das Tageslicht einen natürlichen Biorhythmus zu haben. Mir reichen auch hier 15 - 20 Minuten, etwas Yoga oder ein kleines Workout, allein schon ein paar Dehnübungen wecken den Körper auf und du wirst dich viel frischer fühlen.

 

4. Den Körper nähren

Jedes Frühstück sollte idealerweise hieraus bestehen: Proteine, Ballaststoffe und Fett.

 

Mein Tipp ist hier aber auf seinen Körper zu hören und z.b. auch auf sein Dosha im Ayurveda, wenn man versucht danach zu leben. Pitta Typen wie ich sollten gleich schon mal was essen, weil das Feuer in der Früh schon anfängt zu brennen und dafür braucht es auch etwas Holz ☺ Kapha Typen können gerne mal auf das Frühstück verzichten. Aber höre dafür auf deinen Körper, was dir gut tut.

 

Ich persönlich esse gerne ein selbst-gemachtes Porridge mit gedünstetem Obst in Kokosöl. So habe ich Fett um die Nährstoffe aufzunehmen, ich mische mein Porridge mit Haferflocken, Hanfsamen, Leinsamen und habe damit viele Ballaststoffe und Proteine.

 

Hier mein Rezept:

  • Kokosöl in die Pfanne erhitzen, Zimt & evtl Kardamom dazu
  • Apfelschnitze dazu und andünsten
  • Ich lösche oft mit etwas Ingwerwasser ab
  • Mischung von Haferflocken, Leinsamen, Hanfsamen und Trockenobst für die Süsse dazu 
  • Aufkochen und mischen
  • Fertig in 2 Minuten

  

Kaffee sollte man erst nach ca 1h nach dem Aufstehen trinken, wenn es sein muss. Morgens haben wir sowieso sehr viel Cortisol im Blut das uns aufweckt und Koffein könnte das abschwächen. Laut der Chronopharmakologie (Wissenschaft, die die Wirkung von Drogen auf unseren natürlichen Bio Rhythmus untersucht) ist 9h30 – 11h00 die beste Zeit, da das Cortisol im Körper da wieder runter geht. 

 

5. Den Geist kreativ nutzen

Morningjournaling - Ich liebe es, mir etwas Zeit zum morgendlichen Tagebuchschreiben zu nehmen. Ich schreibe hier nicht jeden Tag das gleiche sondern oft was mir in den Sinn kommt. Manchmal Gedanken die ich habe, Träume, Ziele für den Tag und auch wofür ich dankbar bin oder worauf ich stolz bin vom Vortag. So nutze ich die Zeit am Morgen in der unser Geist am kreativsten ist, um mich in meine Schöpferkraft zu bringen. Ich wecke ihn auf zu träumen, zu planen, zu lösen. So setze ich mich in die richtige Stimmung für den Tag. Aktiv, handelnd und mit Verantwortung für mein Leben anstatt rein reaktiv. Dafür als Tipp, lest am Morgen nicht gleich eure Mails oder geht auf Social media, so seit ihr nur reaktiv und nutzt nicht die Schöpferkraft eures Geistes.

 

Eine Studie der Universität von British Columbia hat herausgefunden, dass wir weniger Stress haben und uns positiver fühlen, wenn wir unsere E-Mails nur drei mal am Tag checken. Es gibt auch viele Studien zum Thema Dankbarkeitstagebuch, zum Beispiel von Robert Emmons, die besagt das ein regelmässiges Dankbarkeitstagebuch unser Wohlbefinden und positive Emotionen signifikant steigert.

 

 

6. Achtsamer Umgang und Flexibilität

Nicht jeder Morgen kann so aussehen. Ich selbst lebe nach dem 80 % Prinzip, bei vielem im Leben. 80% reicht mir aus, damit fühle ich mich wohl. So auch bei meiner Morgenroutine. 5-6 von 7 Tagen mache ich meine Routine, an den anderen Tagen nicht. Wann es mir passt entscheide ich entweder am Morgen oder schon am Vorabend. Gehe ich spät ins Bett so ist mir mein Schlaf wichtiger. Oder wenn ich sehr früh wohin reise, dann kürze ich auch gern mal ab. Und unterwegs muss man eh flexibel bleiben. Das macht aber gar nichts denn das Leben läuft nie gradlinig und perfekt, und wir müssen lernen flexibel zu bleiben und spontan, das schult uns das Leben mit seinen Überraschungen zu nehmen. Und achtsamer Umgang mit sich selbst ist hier das A und O. Wenn man zu müde ist, dann ist es eben so. 

  

Ich bin gespannt zu hören, wie deine Morgenroutine ist – schreib mir gerne dazu!

 

Alles Liebe - deine Kristina

 

 

 

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Kristina von Fuchs

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