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Om & Shanti

 

 

Om

 

Weißt du eigentlich woher das „Om“ kommt, das man gerne am Anfang oder Ende der Yogastunde oder Meditation singt (chantet)? Das Om ist eigentlich das Urgeräusch des Kosmos, so heisst es. Der Laut, aus dem alles entsteht. Es wird auch „Aum“ genannt – A U M. In dieser Form sieht man schön seine Bedeutung, es steht für die Dreieinheit. Dies kann sein: Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft oder Schlaf, Traum, Wachzustand oder Körper, Geist und Seele. Somit vereint es die 3 verschiedenen Kräfte und schafft Harmonie. Man singt es oft vor oder nach dem Yoga, um seinen Körper, Geist und die Seele miteinander zu verbinden und sich so gut vorzubereiten.

 

Shanti, Shanti, Shanti

 

Oft wird nach dem Om noch 3 mal Shanti gesungen. 

 

Das erste Mal Shanti singt man, um den Frieden aufrechtzuerhalten trotz aller äusseren Umstände. Es geht darum, die Situationen anzunehmen, die wir nicht ändern können. Zum Beispiel das Wetter, wenn es regnet und du willst Sonne, wirst du diese nicht heraufbeschwören können, so sehr du es dir auch wünscht. Es gilt also trotz dieser Umstände den inneren Frieden zu bewahren.

Das zweite Shanti gilt den anderen Menschen in unserem Leben. Wir wollen den Frieden bewahren, egal was andere tun. Wir akzeptieren andere Menschen und Lebewesen so wie sie sind. Auch wenn sie anders sind oder sich nicht so verhalten wir wir uns das wünschen würden so bleiben wir doch im inneren Frieden.

Das dritte Shanti singen wir für uns. Was auch immer in uns geschehen mag, welches Gefühl auch immer aufkommt oder welche Gedanken, wir bleiben im Frieden. Unser Bewusstsein bleibt im Frieden. Gedanken, Gefühle und Empfindungen kommen und gehen aber unser Bewusstsein bleibt im Frieden. Unser Bewusstsein ist das Meer und unsere Gedanken / Gefühle sind die Wellen. Sie kommen und gehen aber das Meer ist immer da. 

 

 

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