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Stress & Psychosomatische Erkrankungen

 

Was ist Psychosomatik und was steckt eigentlich dahinter? Heute ist das Wort schnell in aller Munde: „das ist sicher psychosomatisch bedingt“ hört man gerne mal als Ratschlag von seiner Familie oder Bekannten. Auch Ärzte benutzen das Wort oft und beschreiben damit Krankheiten, bei denen sich keine körperlichen Symptome nachweisen lassen, trotz der Beschwerden der Patienten. Doch was ist da wirklich dran?

 

„psyché“=Seele und „soma“ =Körper

 

Das Wort Psychosomatik stammt von den zwei griechischen Wörtern „psyché“=Seele und „soma“ =Körper und bedeutet so viel wie Krankheiten, die sich im Körper manifestieren, ihren Ursprung aber in Störungen der Seele oder der Umwelt haben. Wie Krankheiten entstehen, ist für unsere moderne Medizin immer noch ein Rätsel und so wird der Fokus in unserer westlichen Medizin eher auf die Behebung der Symptome gerichtet, anstatt der Ursache auf den Grund zu gehen. 

 

Mein persönliches Interesse an der Psychosomatik resultiert zum einen aus meiner Faszination am Menschen allgemein, an unserer Psyche, aber vor allem aus dem Interesse, wie unser Körper, unser Geist und unsere Seele zusammenspielen.

 

Nicht alle Beschwerden, die Menschen haben, finden meiner Meinung nach ihren Ursprung im Geist oder in der Seele, es kann aber der Fall sein. Meiner Meinung nach, und damit vertrete ich die Meinung des Ayurveda, hält uns nur eine gesunde Balance zwischen Geist, Körper und Seele gesund und sobald eines dieser 3 Einheiten eine Störung erleidet, können Krankheiten entstehen.

 

Grenzen der psychosomatik

 

Wichtig, gerade in der Arbeit mit Klienten, ist es auch die Grenzen der Psychosomatik zu kennen. Nicht jede Krankheit und Beschwerde kann damit erklärt werden. So gibt es natürlich auch physische Einwirkungen, die uns Krankheiten und Beschwerden einbringen. Als Beispiel möchte ich Karies anbringen, das durch wenig Zähneputzen entstehen kann oder auch ein Sturz, bei dem wir uns das Bein brechen können.

 

Jedoch auch hier spielt die Psyche einen grossen Einfluss. Eine hohe Häufigkeit von positiven Emotionen geht erwiesenermassen mit einem besseren Immunsystem und Wundheilung überein, was uns bei diesen Krankheiten und Beschwerden helfen und unterstützen kann.

 

Umgekehrterweise können negative Emotionen unser Immunsystem angreifen und beispielsweise unsere Verdauung stören, was uns wiederum anfälliger für Krankheiten machen kann. 

 

Was sind typische psychosomatische krankheiten?

 

  • Magen-Darm-Erkrankungen (Stress)
  • Hauterkrankungen (Stress)
  • Chronische Schmerzen (Kopf denkt es sei noch ein Grund zum Schmerz da)
  • Essstörungen (Selbstbild & Selbstliebe)
  • Schilddrüsenerkrankungen (Hormone)
  • Asthma
  • Allergien
  • Krebs (teilweise, siehe die Arbeit von Elida Evans "A Psychological Study of Cancer",: Evans untersuchte hundert Krebspatienten und fand heraus, daß viele von ihnen vor Ausbruch der Krankheit einen Menschen verloren hatten, mit dem sie eine tiefe, für sie bedeutsame emotionale Beziehung eingegangen waren)

Wie entstehen sie?

 

Vorwiegend durch Stress. Durch zu viele Emotionen oder durch nicht gelebte Emotionen. Jeder Stress, innerlicher Stress, emotionaler Stress und mentaler Stress hat immer eine Auswirkung auf unseren Körper. Und diese Auswirkungen können mit der Dauer Schäden an unserem Körper verursachen. Mehr zu den Auswirkungen von chronischem Stress hier.

 

Was tun bei psychosomatischen Beschwerden?

 

Wenn du meinst, du hast psychosomatische Beschwerden, dann gilt es erst einmal zu Erkennen, was der Auslöser ist.

 

1. Beobachte, welche Situation vor allem deine Beschwerden verstärkt

 

2. Was sag ich mir in diesen Situationen? Was denke ich? Was fühle ich?

 

3. Was will mein Körper mir sagen? "Schlucke ich etwas runter"? "Schlägt es mir auf den Magen"? "Laste ich mir zu viel auf den Rücken"? Denke dabei ruhig in bildlicher Sprache.

 

 

Melde dich sonst auch gerne für ein Vorgespräch mit mir und wir schauen uns dein Thema genauer an.

 

 

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